Bezirksmeisterschaften 2017

Laura und Nils überzeugen
Sportlich gesehen war es der Jahreshöhepunkt der Schwimmer des VfL Nagold. Und immerhin drei Nachwuchssportler des VfL waren dabei. Bei den Bezirksmeisterschaften im Böblinger Murkenbachbad versuchten sie mit den besten im ganzen Bezirk mitzuhalten. Dabei muss man wissen, dass es der Schwimmbezirk WP_20171022_11_44_31_ProMittlerer Neckar, zu dem auch Nagold gehört, in sich hat. Etliche Top-Vereine aus dem Großraum Stuttgart sind Teil dieses Bezirks. Entsprechned hart sind die Bedingungen, um überhaupt an den Bezirksmeisterschaften teilnehmen zu können. In den Reihen des VfL Nagold hatten nur fünf Sportler die ehrgeizigen Pflichtzeiten im Vorfeld erreicht. Zwei Nachwuchsschwimmer verzichteten auf ihre Starts – sie hatten die Pflichtzeit gerade einmal in einer Disziplin geknackt. Doch mit Fyn Klose und den Geschwistern Laura und Nils Kisker Servia war der VfL dennoch präsent auf den Bezirksmeisterschaften und zeigte durchaus ansprechende Leistungen.
Drei der insgesamt 338 Schwimmer an den beiden Wettkampftagen kamen also aus Nagold. Zu den 1900 Einzelstarts steuerte der VfL 13 bei. Pech hatte der 2007 geborene Fynn Klose, der nur über die 50 Meter Brust an den Start gegangen war. Ein Fehlstart sorgte für seine Disqualifikation. Die Enttäuschung war da natürlich groß, doch bei Schwimmwettkämpfen dieses Kalibers gilt meist die Ein-Startregel – bei Frühstart folgt die sofortige Disqualifikation.
Zum Glück waren da ja noch die Kisker-Geschwister. Wie gut Nils (2008) und Laura (2006) mittlerweile drauf sind, das sieht man schon an der puren Zahl der Starts. Beide schwammen jeweils sechsmal. In dem großen Starterfeld gelang leider nicht der Sprung aufs Treppchen. Aber Nils Kisker Servia war ganz nah dran. Vierter wurde er in 0:47,67 Minuten bei seinem Start über die 50 Meter Rücken. Platz fünf erreichte er bei den 100 Meter Freistil (1:32,66) und zu Platz sechs reichte es bei den 200 Metern Rücken (3:52,90). Siebter wurde Nils zudem über die 50 Meter Freistil, die er in 42,17 Sekunden schwamm. Und Platz zehn erreichte er bei seinem Start über die 100 Meter Rücken (1:48,03 Minuten). Bei fünf von sechs Starts sprangen bei ihm also Top-Ten-Platzierungen heraus, das ist ein Ergebnis, das sich mehr als sehen lassen kann.
Unglaublich große Konkurrenz mit zum Teil deutlich mehr als 30 Startern in einem Wettkampf hatte Laura Kisker Servia in ihrem Jahrgang 2006. Doch auch sie schaffte es zweimal in die Top Ten. Siebte wurde Laura bei den 50 Meter Rücken Beine in 0:59,02 Minuten und Achte in ihrer Paradedisziplin, den 50 Meter Rücken in 0:41,64.

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